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01.03.2019 - Homebrewing Artikel des Monats

01.03.2019 - Homebrewing Artikel des Monats

Equipment des Monats März: Hopfenstopfen

 

Neuer Monat, neue Homebrewing-Tipps. Im März widmen wir uns dem Thema Hopfen-Stopfen und präsentieren euch nützliches Equipment dafür.

 

Hopfenstopfung wird auch bezeichnet als Dry-Hopping oder Kalthopfung. Bei dieser Methode wird Hopfen meist als Pellets (kann auch als Blume oder in Pulverform) dem bereits vergorenen Bier nach der Hauptgärung beigemengt.

Der Begriff Dry-Hopping stammt aus dem England des 18. Jahrhunderts und meint ganz einfach, dass dem Bier trockener – und nicht frischer – Hopfen beigemengt wurde. Von Kalthopfung spricht man, da der Hopfen im Kaltbereich (und nicht im Heißbereich im Sudhaus) an das Produkt gebracht wird. Ging es den Engländern damals hauptsächlich um die Verbesserung der Haltbarkeit (Hopfen wirkt antibakteriell), nutzen Craftbier-Brauer dieses Verfahren heutzutage, um dem Hopfen seine besondere Aromatik zu entlocken. Bei der Hopfenstopfung werden nämlich ätherische Öle aus dem Lupulin im Bier gelöst, ohne dass dabei zusätzliche Bitterstoffe abgegeben werden.

 

 

Equipments des Monats: Hopsock und Filter für Auslaufhahn

 

Hopsock:

 

Die „Hop Sock“ eignet sich hervorragend zum Hopfenstopfen: einfach ein Reinigungsmittel in Lebensmittelqualität aufsprühen, den Hop Sock mit Hopfen füllen und in einem Fass oder Gärbehälter fallen lassen oder hängen. Die Hop Sock besteht zu 100% aus Voile und ist deshalb wiederverwendbar. Außerdem ist sie sehr einfach zu reinigen: Um die Hopfenöle auszuwaschen einfach per Hand mit warmem Wasser und Geschirrspülmittel auswaschen. Anschließend mit klarem Wasser spülen und zum Trocknen aufhängen.

Abmessungen: Durchmesser x Höhe = 7,5 x 58 cm

Tipp von Muttermilch-Brauerin Marina Ebner: Pro Liter Würze 1,3g beliebigen Hopfen in die Hopsock füllen und am 1. Tag der Hauptgärung im Gäreimer hinzufügen. Somit wird eine feine Aromatik im Bier erzielt.

 

 

Filter für Auslaufhahn:

 

Der Filter für die Auslaufbahn ist leicht handhabbar, um den Durchfluss des Hopfen- und Hefe-Bodensatzes zu reduzieren. Auch beim Umfüllen nach der Hauptgärung ist er ein sehr nützliches Equipment. Bei der Anwendung steckt man das Reduzierstück in den Hahn mit der Öffnung nach oben.

 

Tipp von Muttermilch-Brauerin Marina Ebner: Man sollte den Filter für den Auslaufhahn verwenden, um den Bodensatz und die Trübung in der Flasche zu minimieren. Besonders bei der Hopfengabe in der Hauptgärung können Hopfenpartikel in die Flasche gelangen, die der Filter zurückhält.